<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd"
xmlns:rawvoice="http://www.rawvoice.com/rawvoiceRssModule/"
>

<channel>
	<title>j  o  //  v  o  g</title>
	<atom:link href="http://www.jovoeg.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.jovoeg.de</link>
	<description>Joachim Vögeles Notizblog</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 Nov 2011 20:00:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<!-- podcast_generator="Blubrry PowerPress/2.0.3" -->
	<itunes:summary>Joachim Vögeles Notizblog</itunes:summary>
	<itunes:author>j  o  //  v  o  g</itunes:author>
	<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	<itunes:image href="http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/powerpress/itunes_default.jpg" />
	<itunes:subtitle>Joachim Vögeles Notizblog</itunes:subtitle>
	<image>
		<title>j  o  //  v  o  g</title>
		<url>http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/powerpress/rss_default.jpg</url>
		<link>http://www.jovoeg.de</link>
	</image>
		<item>
		<title>Test: Videoschnitt-Software Teil III – Live Movie Maker</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/11/test-live-movie-maker/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/11/test-live-movie-maker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 21:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=1072</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Video ist mit dem Live Movie Maker von Microsoft geschnitten und encodiert (gefilmt mit Kodak Zi8). Die neueste Version des Movie Maker hat nicht mehr viel mit dem gleichnamigen Programm der Windows XP Generation gemein. Letzteres war für Schulungszwecke durchaus einsetzbar, wenn es darum ging, ohne viel Softwaretraining aus Point&#38;Shoot Camcorder-Material kurze Clips zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/72gWxR2AytU" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Dieses Video ist mit dem <a href="http://explore.live.com/windows-live-movie-maker" target="_blank">Live Movie Maker </a>von Microsoft geschnitten und encodiert (gefilmt mit <a title="Taschen-Camcorder im Test: Flip UltraHD versus Kodak Zi8" href="http://www.jovoeg.de/2010/07/test-der-taschen-camcorder-flip-ultra-hd-versus-kodak-zi8/">Kodak Zi8</a>). Die neueste Version des Movie Maker hat nicht mehr viel mit dem gleichnamigen Programm der Windows XP Generation gemein. Letzteres war für Schulungszwecke durchaus einsetzbar, wenn es darum ging, ohne viel Softwaretraining aus Point&amp;Shoot Camcorder-Material kurze Clips zu basteln. Ob der Live Movie Maker dafür noch taugt, ist fraglich.</p>
<p><span id="more-1072"></span></p>
<div id="attachment_1073" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/11/moviemaker.jpg"><img class="size-medium wp-image-1073" title="Windows Live Movie Maker" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/11/moviemaker-300x193.jpg" alt="Benutzerinterface Windows Live Movie Maker" width="300" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Benutzerinterface Windows Live Movie Maker</p></div>
<p>Das größte Manko des Live Movie Maker ist seine ungeheuer unpräzise Steuerung. Der Preview ruckelt, gefriert zuweilen ein und hängt vor allem beim Übergang von einem Schnitt zum nächsten, so dass kaum auszumachen ist, ob ein Schnitt richtig sitzt. Einen Clip Frame für Frame abzutasten, um den exakten Schnittpunkt zu finden,  ist undenkbar. Ich würde es auf meinen Rechner schieben, doch auf  dem lief dasselbe 720p-Material in<a title="Test: Videoschnitt-Software Teil II – Magix Video deluxe" href="http://www.jovoeg.de/2011/03/test-videoschnitt-software-teil-ii-magix-video-deluxe/"> Magix Movie Edit Pro</a> oder <a title="Test: Videoschnitt-Software Teil 1 –  Adobe Premiere Elements" href="http://www.jovoeg.de/2011/01/videoschnitt-software-test-teil-2-adobe-premiere-elements/">Adobe Premiere Elements</a> problemlos.</p>
<p>Die Timeline mit Zeitangabe hat Microsoft gestrichen. Stattdessen gibt es nur noch eine Aneinanderreihung von Clips ohne jede Angabe von Parametern. Am Bildschirmrand brechen die Clips um &#8211; was ich viel unpraktischer finde als den Scrollbalken des alten Movie Maker.</p>
<p>Leider überträgt sich das Geruckel auch auf den fertigen Film. Wenn man Pech hat, geht es nach jedem Schnitt mit Verzögerung weiter.</p>
<p>Das Schneiden auf Rhythmus (zum Beispiel den des Soundtrack im Beispielvideo) ist eine echte Herausforderung, denn die einzelnen Takes lassen sich nicht mehr ohne Weiteres anpassen, wenn erst einmal ein Schnitt gesetzt wurde. Über das Trim-Werkzeug können Schnittpunkte verschoben werden, allerdings gibt es keine Möglichkeit, diese auf den Audio-Track abzustimmen.</p>
<p>Der Audio-Track des Rohmaterials kann für jeden Take ausgeblendet und mit einem importierten Audio-Track unterlegt werden. Was nicht geht, ist, das Video so zu schneiden, dass der O-Ton eines Takes einem anderen unterlegt wird.</p>
<p>Damit ist der Live Movie Maker natürlich prädestiniert dafür, bei etwas ambitionierteren Amateuren Frust zu erzeugen. Denn weder kann das Material passgenau auf einen Soundtrack geschnitten werden, noch sind ohne Weiteres Interviews möglich, bei denen die Stimme des Interviewten aus dem Off kommt.</p>
<p>Was gibt es Gutes zu sagen?</p>
<p>Der Live Movie Maker verarbeitet die gängige Formate von AVI bis AVCHD (ich habe sie nicht alle getestet), der Export ist relativ zügig und die Qualität des ausgegebenen WMV-Formats gut. Videos können auch direkt auf Youtube oder Facebook hochgeladen werden.</p>
<p>Credits: Der Soundtrack des Videos stammt von<a href="http://soundcloud.com/philgrooves" target="_blank"> Phil Grooves</a>.</p>
<p><strong><em>Update 5.11.11:</em></strong> Ich hatte mittlerweile Gelegenheit, Live Movie Maker auf einem brandneuen Win7 Laptop zu testen. Die Performance war deutlich besser, das Programm spielte Tracks flüssiger ab.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/11/test-live-movie-maker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Mythos vom hoch auflösenden Bild im Web</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/09/der-mythos-vom-hoch-auflosenden-bild-im-web/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/09/der-mythos-vom-hoch-auflosenden-bild-im-web/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 13:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=1057</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder höre ich die These, Bilder fürs Web müssten auf 72 dpi Auflösung gebracht werden. Warum? Weil das die maximale Auflösung von Bildschirmen sei und mehr also ohnehin nicht angezeigt würden; Bilddateien mit höheren Auflösungen seien größer und würden unnötige Downloadzeit beanspruchen. Erst kürzlich erlebte ich eine renommierte amerikanische Journalismus-Dozentin mit dieser These. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder höre ich die These, Bilder fürs Web müssten auf 72 dpi Auflösung gebracht werden. Warum? Weil das die maximale Auflösung von Bildschirmen sei und mehr also ohnehin nicht angezeigt würden; Bilddateien mit höheren Auflösungen seien größer und würden unnötige Downloadzeit beanspruchen. Erst kürzlich erlebte ich eine renommierte amerikanische Journalismus-Dozentin mit dieser These. Die ist aber falsch.</p>
<p><span id="more-1057"></span></p>
<p>Richtig ist, dass sich die Darstellung des Bildes nach der Auflösung des Bildschirms richtet &#8211; die im Übrigen  keinesfalls immer 72 dpi sein muss.</p>
<p>Der logische Schluss daraus ist aber, dass die Auflösung des Bildes selbst keine Rolle spielen kann, solange man eine feste Abmessung in Pixel vorgibt. Die 400 Pixel Weite des untenstehenden Bildes übersetzt ein 72 dpi-Monitor in eine Strecke von 14 cm (5,5 inch). Und zwar ganz egal, ob das Bild mit 300 dpi, mit 72 dpi oder mit 1 dpi abgespeichert wurde:</p>
<div id="attachment_1059" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/72dpi.jpg"><img class="size-full wp-image-1059" title="Bild mit 72 dpi Auflösung" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/72dpi.jpg" alt="Bild mit 72 dpi Auflösung" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auflösung: 72 dpi, Dateigröße: 91 Kb</p></div>
<div id="attachment_1060" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/1dpi.jpg"><img class="size-full wp-image-1060" title="Bild mit 1 dpi" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/1dpi.jpg" alt="Bild mit 1 dpi" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Auflösung: 1 dpi, Dateigröße: 91 Kb</p></div>
<p>Die Auflösung des Bildes kommt einzig und allein beim Druck zum Tragen. Je höher sie ist, desto mehr Punkte werden auf 1 Inch (= 2,54 cm) Strecke gepresst, desto feiner wird die Zeichnung und desto größer die Datei. Das 1 dpi – Bild hingegen hätte eine Seitenläge von zehn Metern, weil nur alle 2,54 cm ein Punkt gedruckt würde.</p>
<div id="attachment_1061" class="wp-caption alignleft" style="width: 354px"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/photoshop.jpg"><img class="size-full wp-image-1061" title="Photoshop Einstellungen" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/09/photoshop.jpg" alt="Photoshop Einstellungen" width="344" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bildgröße-Parameter in Photoshop</p></div>
<p>Beim Versuch, in Photoshop die Auflösung des Bildes von 300 auf 72 dpi zu verringern, schrumpfen automatisch die Pixelmaße, weil Photoshop vom Drucker als Ziel ausgeht und die Druckmaße beibehält; die Pixel werden einfach weniger dicht verteilt und die überzähligen herausgerechnet – die Datei wird „leichter“.</p>
<p>Mit dem Klick auf „neu berechnen“ können die Pixelmaße arretiert werden. Statt ihrer erhöht sich nun die Abmessung der Druckausgabe – was uns für die Darstellung am Bildschirm aber wurscht sein kann. Genauso wie die Auflösung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/09/der-mythos-vom-hoch-auflosenden-bild-im-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kundenservice: Der Machtlosigkeit des Telefonisten</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/08/kundenservice-der-machtlosigkeit-des-telefonisten/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/08/kundenservice-der-machtlosigkeit-des-telefonisten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-PR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=1036</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Kundenkommunikation ist viel passiert: Man ist jetzt auf Facebook aktiv und unterhält einen Twitter-Account für den Kundensupport (@Telekom_hilft, @1und1). Auf Anfragen per Mail wird in der Regel rasch reagiert &#8211; so jedenfalls mein Eindruck. Wie sieht es aber mit der Qualität dieser Kommunikation aus. Ich habe in letzter Zeit viel online gekauft &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/zustellungsbericht.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1041" title="DHL Sendungsverfolgung" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/zustellungsbericht.jpg" alt="DHL Sendungsverfolgung" width="520" height="230" /></a></p>
<p>Bei der Kundenkommunikation ist viel passiert: Man ist jetzt auf Facebook aktiv und unterhält einen Twitter-Account für den Kundensupport (<a title="Telekom hilft auf Twitter" href="http://twitter.com/#%21/telekom_hilft" target="_blank">@Telekom_hilft</a>, <a title="1und1 auf Twitter" href="http://twitter.com/#%21/1und1" target="_blank">@1und1</a>). Auf Anfragen per Mail wird in der Regel rasch reagiert &#8211; so jedenfalls mein Eindruck. Wie sieht es aber mit der Qualität dieser Kommunikation aus. Ich habe in letzter Zeit viel online gekauft &#8211; und viel gelitten.</p>
<p><span id="more-1036"></span></p>
<p>Dass hinter Servicenummern immer noch echte Menschen stecken, ist schön. Dumm nur, wenn diese Menschen nichts ausrichten können gegen das System der technischen Abläufe. Trotz mehrerer Telefonate und E-Mails ist es mir nicht gelungen, vom Online-Händler <a title="Notebooksbilliger.de" href="http://www.notebooksbilliger.de/" target="_blank">Notebooksbilliger.de</a> ein Smartphone rechtzeitig zum Start eines Projekts geliefert zu bekommen.</p>
<p>Zugegeben, es begann mit einem Fehler von mir: Bei der Bestellung hatte ich übersehen, dass im System eine alte Adresse hinterlegt war. Die Ware ging zurück. Eine E-Mail mit der korrekten Adresse und ein Anruf beim Kundenservice (keine Warteschleife, freundliche Beteuerung &#8220;wir liefern das nochmal aus &#8211; ohne zusätzliche Lieferkosten&#8221;) sowie die Änderung der Adresse in der Online-Datenbank konnten nicht verhindern, dass das Gerät abermals an die falsche Adresse ging.</p>
<p>Dies erfuhr ich natürlich erst, als eine Woche später immer noch nichts angekommen war und ich abermals anrief. Meine E-Mail und eine Anfrage wegen eines rätselhaften Gutschriftenbelegs hatten außer der automatischen Eingangsbestätigung keine Reaktionen ausgelößt.</p>
<p>Dieses Mal ließ sich der Kundenservice zu einer kostenlosen Eilzustellung drängen. Der Postbote klingelte trotzdem nicht. Jetzt, so erfuhr ich bei einem erneuten Anruf, sei das Gerät &#8211; das eben noch für mich auf Reisen war &#8211; nicht mehr am Lager.</p>
<p>Für mein Projekt war es nach drei Wochen Hin- und Her zu spät, ich stornierte.</p>
<h3>Acquiseanruf statt Servicenachricht</h3>
<p>Servicemitarbeiter sind mittlerweile zwar in Kommunikation bestens geschult, haben aber offenbar kaum Einfluss auf die Abläufe im System. Diese Erfahrung machte ich auch beim Kauf eines UMTS Sticks von<a title="1und1.de Kontaktinformation" href="http://www.1und1.de/KontaktBestandskunden?linkOrigin=Kontakt&amp;linkId=ct.weiter.bestandskunden" target="_blank"> 1und1</a>. Eine Woche nach Eingang der Ware funktionierte nach langem Probieren, Fehlersuchen, Sichunfähigfühlen -  gar nichts. &#8220;Ein Fehler unsererseits&#8221;, mein Vertrag sei noch nicht aktiviert, erklärte mir die Call-Center Mitarbeiterin. Wann ungefähr der Fehler behoben sein würde, konnte sie aber nicht sagen.</p>
<p>Als am Tag darauf immer noch nichts funktionierte, wollte ich der Sache auf den Grund gehen und ließ mich durch drei verschiedene Abteilungen stellen. Immer wieder parkte mich die Servicemitarbeiterin in der Warteschlaufe, um sich mit Kollegen zu beraten. Aber niemand schien Zugang zu dem Geheimnis zu haben, wie und wann der Hebel umgelegt werden könnte, der meinen Vertrag aktivieren würde.</p>
<p>Ich hatte den Surfstick bestellt, um auf einer anstehenden Reise online zu sein. Die musste ich nun offline antreten. Immer wieder versuchte ich erfolglos, eine Verbindung aufzubauen. Erst als ich wieder zuhause war, funktionierte der Stick. Ich weiß nicht, ob ich mich permanent im Funkloch bewegt hatte oder das Freischalten wirklich so lang dauerte -  1und1 informiert nämlich nicht, wenn ein Problem behoben ist. Stattdessen erhielt ich mitten im vermeintlichen Funkloch einen Acquise-Anruf: Man wollte mir einen Handyvertrag verkaufen.</p>
<h3>Kundenkommunikation als Feelgood-Maßnahme?</h3>
<p>Beispiele dieser Art ließen sich noch viele aufzählen. Mit <a title="IKEA Kontaktformular" href="http://www.ikea.com/ms/de_DE/customer_service/contact_us/contact.html?help=aa" target="_blank">IKEA</a> führte ich über einen Monat lang einen Dialog per Mail und Telefon, der beide Seiten viel Zeit und Aufwand gekostet hat &#8211; dabei hätte ein einziger, mit den entsprechenden Kompetenzen ausgestatteter Mitarbeiter die Sache in zehn Minuten erledigen können.</p>
<p>Kundenkommunikation wirkt häufig wie eine Feelgood-Maßnahme. Twitter und Facebook vermitteln den Eindruck von Präsenz, sobald ein Problem aber nicht ins Raster passt, sind die Menschen hinter den Tasten offenbar rat- oder machtlos. Und dass man einen Kunden zwar telefonisch belästigt um ihm neue Produkte zu verkaufen, ihn aber nicht mal kurz über die Lösung eines Problems informiert, zeugt von wenig Interesse an nachhaltiger Kundenbindung.</p>
<p>Das ist nicht überall so &#8211; eine Ausnahme ist mein Provider <a title="Pixelx.de" href="http://www.pixelx.de/" target="_blank">Pixelx.de</a>,  dessen Mitarbeiter Anfragen jeder Art prompt und individuell beantworten und auch mal selbst an Einstellungen schrauben . Zumindest in meiner Erfahrung als Online-Shopper war ein solches Verständnis von Service bisher aber die Ausnahme.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/08/kundenservice-der-machtlosigkeit-des-telefonisten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Photo Gallery Test</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/08/photo-gallery-test/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/08/photo-gallery-test/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 11:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=299</guid>
		<description><![CDATA[Es ist nicht einfach, eine gutes WordPress-Plugin für Foto-Stories zu finden. Die meisten Photo-Gallery-Entwickler behandeln Bildunterschriften stiefmütterlich und legenmehr Wert auf Effekte (wie z.B. Bilder, die aus dem Rahmen segeln). Bildunteschriften sind fürs Storytelling aber wichtig, wenn es nicht bei der bloßen Aneinanderreihung von bleiben soll. Wichtig sind: [+] Deutlich lesbare Bildtexte, und zwar außerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht einfach, eine gutes WordPress-Plugin für Foto-Stories zu finden. Die meisten Photo-Gallery-Entwickler behandeln Bildunterschriften stiefmütterlich und legenmehr Wert auf Effekte (wie z.B. <a title="Nextgen-Gallery" href="http://nextgen-gallery.com/" target="_blank">Bilder, die aus dem Rahmen segeln</a>). Bildunteschriften sind fürs Storytelling aber wichtig, wenn es nicht bei der bloßen Aneinanderreihung von bleiben soll. Wichtig sind:</p>
<ul>
<li>[+] Deutlich lesbare Bildtexte, und zwar außerhalb des Bildes</li>
<li>[+] Klaren, schlichtes Design, das den Bildern die größtmögliche Wirkung gibt.</li>
<li>[+] Eindeutige Vor- und Zurücknavigation, zusätzlich (am besten eine nummerierte Anzeige, die Aufschluss über die Zahl der Bilder gibt. Thumbnails finde ich für eine lineare Foto-Story weniger geeignet.</li>
<li>[+] Umschalten auf bildschirmfüllende Anzeige.</li>
<li>[+] Harte Schnitte als Übergang, zumindest als Option (nichts ist schlimmer als Effektblenden!)</li>
</ul>
<p>Ich habe mir einige Plugins angeschaut. Hier die Ergebnisse.</p>
<h3><span id="more-299"></span>1 Flash Gallery</h3>
<div style="width:600px;margin:0px;">
                        <script type="text/javascript">
                                var flashvars = {settings: "http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/1-flash-gallery/config.php?gall_id=1", images : "http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/1-flash-gallery/images.php?gall_id=1"};
                                var params = {bgcolor: "#ffffff", allowFullScreen: "true", wmode: "transparent"};
                                swfobject.embedSWF("http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/1-flash-gallery/swf/airion.swf", "flashcontent_1107", "600", "500", "10.0.0",false, flashvars, params);
                          </script>
                        <div id="flashcontent_1107"><img src="http://www.jovoeg.de/wp-content/plugins/1-flash-gallery/show_image_5.php?width=600&amp;filename=/wp-content/uploads/fgallery/2011081720020225.jpg" alt="Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore" /><br />
                                <strong>You need to upgrade your Flash Player</strong>
                         </div><div class="fgallery_message"></div></div>
<p>&#8220;<a title="1 Flash Gallery" href="http://1plugin.com/" target="_blank">1 Flash Gallery</a>&#8221; basiert auf Flash und bietet mehrere Skins &#8211; nur eine  davon ist jedoch schlicht genug, dass Design und  Bildwirkung nicht in Konflikt geraten. Die Oberfläche ist in vielen Details konfigurierbar, leider aber nicht in allen. So lassen sich die Bildtexte nicht außerhalb des Fotos platzieren und die Thumnails nicht abschalten. Die Navigationspfeile irritieren, da sie nur die Thumbnail-Leiste scrollen. Für die Fotos lässt sich eine Navigation zuschalten, die aber als hässliches Element im Bild sitzt. Nur mit diesem Element lässt sich auf Full-Screen Ansicht umschalten &#8211; wer das Element weglässt, verzichtet damit auf diese Funktion.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Insgesamt passabel, aber mit kleinen Details, die beträchtlich stören.</p>
<h3>NextGen Gallery</h3>
<h3><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-weight: normal;">
<div class="ngg-imagebrowser" id="ngg-imagebrowser-1-299">

	<h3>Picture No 1</h3>

	<div class="pic">
<a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/gallery/nextgen-gallery-test/01.jpg" title="This is the first picture in the gallery." class="shutterset_nextgen-gallery-test">
	<img alt="Picture No 1" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/gallery/nextgen-gallery-test/01.jpg"/>
</a>
</div>
	<div class="ngg-imagebrowser-nav"> 
		<div class="back">
			<a class="ngg-browser-prev" id="ngg-prev-6" href="http://www.jovoeg.de/2011/08/photo-gallery-test/?pid=6">&#9668; Back</a>
		</div>
		<div class="next">
			<a class="ngg-browser-next" id="ngg-next-2" href="http://www.jovoeg.de/2011/08/photo-gallery-test/?pid=2">Next &#9658;</a>
		</div>
		<div class="counter">Picture 1 of 6</div>
		<div class="ngg-imagebrowser-desc"><p>This is the first picture in the gallery.</p></div>
	</div>	

</div>	

</span></h3>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/08/photo-gallery-test/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Grund, warum Flattr nicht abhebt</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/08/warum-flattr-nicht-vial-wird/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/08/warum-flattr-nicht-vial-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 22:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2x]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=973</guid>
		<description><![CDATA[Flattr ist eine tolle Idee. Gute Inhalte belohnen zu können, ohne gleich ein ganzes Abo kaufen zu müssen &#8211; das ist Balsam für mein schlechtes Gratiskultur-Gewissen. Aber ich werde mit Flattr nicht warm. Bei meinem ersten Kontaktversuch im Juli 2010 bin ich an den Zahlungsmethoden gescheitert. Heute dann beim Versuch, einen Flatter-Button auf meinem eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/flattr.jpg"><img class="size-full wp-image-975" title="flattr Error message" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/flattr.jpg" alt="Flattr Error Message" width="509" height="375" hspace="3" /></a></p>
<p><a title="Flattr.com" href="https://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a> ist eine tolle Idee. Gute Inhalte belohnen zu können, ohne gleich ein ganzes Abo kaufen zu müssen &#8211; das ist Balsam für mein schlechtes Gratiskultur-Gewissen. Aber ich werde mit Flattr nicht warm. Bei meinem <a title="Wer Flattrn will muss nicht nur Flattr vertrauen" href="http://www.jovoeg.de/2010/07/wer-flattrn-will-muss-paypal-vertrauen/">ersten Kontaktversuch</a> im Juli 2010 bin ich an den Zahlungsmethoden gescheitert. Heute dann beim Versuch, einen Flatter-Button auf meinem eigenen Blog einzubinden.<br />
<span id="more-973"></span><br />
<a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/flattrknopf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-999" title="flattrknopf" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/flattrknopf.jpg" alt="Flattr Knopf" width="65" height="67" /></a>Flattr ist einfach nicht einfach genug. Das liegt nur zum Teil daran, dass Bezahlen im Internet noch immer eine komplizierte Sache ist. Vielleicht flattre ich nicht oft genug, aber jedes Mal stellt sich mir erneut die Frage, welches der richtige Knopf ist: Der grüne mit &#8220;Flattr&#8221; drauf oder der mit der Zahl. Wenn ich &#8211; wie meistens- nicht in Flattr eingeloggd bin führt mich der Klick auf die Zahl auf eine <a title="Flattr-Seite des Bildblog" href="https://flattr.com/thing/82670/BILDblog" target="_blank">neue Seite mit Knopf und Zahl</a>. Wenn ich mich für den grünen Knopf entscheide, lande ich auf der <a title="Flattr-Anmeldeseite" href="https://flattr.com/wizard/intro/thing/82670" target="_blank">Anmeldeseite</a>, und nach der Anmeldung &#8211; man ahnt es schon &#8211; wieder auf einer <a title="Flattr-Seite nach Anmeldung" href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/flattrseite.jpg" target="_blank">Seite mit dem Knopf und der Zahl</a>. Jetzt muss ich noch einmal klicken, damit Geld fließt: auf den grünen Knopf.</p>
<p>Lernen kann man das schon. Aber Spaß macht es keinen.</p>
<p>Richtig frustrierend war der Versuch, selbst einen Flattr-Knopf im Weblog einzubinden. Ich will die Geschichte nicht nacherzählen, nur so viel: Einen Abend habe ich mit Plugins und API-Schlüsseln experimentiert, über Begriffen wie &#8220;callback domain&#8221; gebrütet und in Foren nach Rat gesucht, bis ich den Griffel erst einmal wieder zur Seite gelegt habe. Auch hier ist das Problem die Nutzerführung. Statt eines roten Fadens erhält der Nutzer Links zu <a title="Get Flattr Button" href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/08/getflattrbutton.jpg" target="_blank">ziemlich rätselhaften Formularen</a>, einer <a title="Pluginseite" href="https://flattr.com/support/plugins" target="_blank">Auswahl von Plugins</a>, die ihrerseits wieder neue Herausforderungen stellen (Unterschied zw. &#8220;Flattr Plugin&#8221; und &#8220;Flattr Widget&#8221;?), englischsprachigen <a title="Flattr-Foren" href="http://forum.flattr.net/" target="_blank">Hilfeforen</a> und FAQs.</p>
<p>Das mag für einen halbwegs bewanderten Geek alles wunderbar komfortabel sein. Auch ich werde es herausbekommen, wenn ich die notwendige Geduld aufbringe. Es wundert mich aber auch nicht, dass Flattr bisher nicht abgehoben hat. Usability-Probleme sind sicher nicht der Hauptgrund, wenn das Gros der Internetnutzer aufs Belohnen verzichtet. Aber ein System, das so hohe Ansprüche stellt, kann nur schwerlich viral werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/08/warum-flattr-nicht-vial-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Detektor.FM: Internetradio-Experiment mit Anspruch</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/07/detektor-fm/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/07/detektor-fm/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 12:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Online Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Radio gibt es im Internet ohne Ende. Christian Bollert  ist dennoch davon überzeugt, dass Detektor.FM eine Lücke füllt: Mit einem Musikprogramm, das nach guter alter Schule von einem Musikredakteur zusammengestellt ist, Wort-Beiträgen mit journalistischem Anspruch und ohne lästige Werbung (außer der fürs eigene Programm). Ein Experiment, mit dem Geschäftsführer Bollert und drei Mitstreiter seit Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_950" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/07/bollert_detektor.jpg"><img class="size-full wp-image-950" title="bollert_detektor" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/07/bollert_detektor.jpg" alt="Christian Bollert, Detektor.FM" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Bollert, Detektor.FM</p></div>
<p>Radio gibt es im Internet ohne Ende. Christian Bollert  ist dennoch davon überzeugt, dass <a title="Detektor FM" href="http://www.detektor.fm" target="_blank">Detektor.FM</a> eine Lücke füllt: Mit einem Musikprogramm, das nach guter alter Schule von einem Musikredakteur zusammengestellt ist, Wort-Beiträgen mit journalistischem Anspruch und ohne lästige Werbung (außer der fürs eigene Programm). Ein Experiment, mit dem Geschäftsführer Bollert und drei Mitstreiter seit Ende 2009 ihren Traum vom Radio nach eigenen Vorstellungen erfüllen. Im März 2011 stattete ich Detektor.FM einen Besuch ab und sprach mit Christian Bollert über das inhaltliche Konzept des Senders (wegen Wartungsarbeiten an meinem Blog geht das Interview erst heute online).</p>
<p><span id="more-945"></span>Mit Privatkrediten schoben die vier Macher das Projekt an, mittlerweile wirft das differenzierte Geschäftsmodell zwar Geld ab, bei meinem Besuch im März war der Break-Even aber noch nicht erreicht. Christian Bollert gab sich aber durchaus optimistisch, dass das Finanzierungskonzept tragfähig sei. Geld verdient Detektor.FM einerseits zum Beispiel mit einer Kooperation mit der Süddeutschen, für die sie das <a title="SZ - Streiflicht audio" href="http://sz-audio.sueddeutsche.de/home/index.php?serie=streiflicht" target="_blank">Streiflicht hörbar macht</a>, und dem Verkauf von Audio-Beiträgen; Werbung auf der Homepage (nicht im Programm) generiert ebenfalls Einnahmen, ein wenig kommt durch <a title="Detektor FM bei Flattr" href="https://flattr.com/profile/detektorfm" target="_blank">Flattr</a> herein.</p>
<p>Zum anderen ist der Betrieb des Webradios verhältnismäßig kostengünstig:  So erhalten die Radiomacher viele O-Töne umsonst von Radiojournalisten, die im Gegenzug die Computer-Arbeitsplätze in den Detektor.FM-Räumen nutzen. Ganz wollte Christian Bollert das Geheimnis des Geldverdienens per Internetradio aber nicht preisgeben, genaue Zahlen und Fakten bleiben Betriebsgeheimnis.</p>
<p>Die Wortbeiträge sind produktionstechnisch unaufwändig, häufig handelt es sich um Interviews mit Fachleuten, ihre Zahl überschaubar: Drei Stunden täglich wird derzeit (Stand März 11) live gesendet, die übrige Strecke füllt ein Musikstream, den ein Musikredakteur programmiert.</p>
<p>Mein Eindruck: Detektor.FM lebt vom Herzblut seiner Macher und dem Engagement vieler Kräfte. Die verdienen sich sicherlich keine goldene Nase an diesem Projekt, aber es ist vorstellbar, dass die Nische den Sender irgendwann trägt. Warum ich das glaube? Vielleicht, weil ich Detektor.FM selber gern höre; man merkt dem Programm an, dass Menschen und keine Algorithmen dahinter stecken, und ich denke, dass es ein &#8211; wenn auch überschaubares &#8211; Publikum gibt, das dies zu schätzen weiß. Es ist die Mischung aus Überrauschung und Gewohntem, die den Reiz des Musikstreams ausmacht, mit gut konsumierbaren, (mir) häufig unbekannten Titeln. Klar ist: Musik ist Geschmacksache, und man trifft mit einem solchen Strom immer nur eine Teilmenge des potenziellen Publikums.</p>
<p>Auch das Wortprogramm ist leicht konsumierbar. Beiträge sind so eingestreut, dass der Wortanteil nie aufdringlich wirkt. Auf der Homepage und in der iPhone App kann man zwischen Wort-Stream und Music-Only-Stream wählen. Die Themen sind nicht einem Informationsanspruch geschuldet, sondern dem persönlichen Interesse der Redakteure. Leicht verdauliche Kost für junge Menschen, die sich für Politik und Gesellschaft interessieren.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist Detektor.FM in der Tat einzigartig &#8211; zumindest kenne ich auch im öffentlich-rechtlichen Spektrum kein Programm, das dieses Interesse abdeckt. Das Konzept kann funktionieren, der Erfolg hängt indes ganz vom Gespür für die Nische und dem Kontakt zu ihr ab.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/07/detektor-fm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://jovog.podspot.de/files/11-04_detektorfm.mp3" length="4783452" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>Radio gibt es im Internet ohne Ende. Christian Bollert  ist dennoch davon überzeugt, dass Detektor.FM eine Lücke füllt: Mit einem Musikprogramm, das nach guter alter Schule von einem Musikredakteur zusammengestellt ist,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Radio gibt es im Internet ohne Ende. Christian Bollert  ist dennoch davon überzeugt, dass Detektor.FM eine Lücke füllt: Mit einem Musikprogramm, das nach guter alter Schule von einem Musikredakteur zusammengestellt ist, Wort-Beiträgen mit journalistischem Anspruch und ohne lästige Werbung (außer der fürs eigene Programm). Ein Experiment, mit dem Geschäftsführer Bollert und drei Mitstreiter seit Ende 2009 ihren Traum vom Radio nach eigenen Vorstellungen erfüllen. Im März 2011 stattete ich Detektor.FM einen Besuch ab und sprach mit Christian Bollert über das inhaltliche Konzept des Senders (wegen Wartungsarbeiten an meinem Blog geht das Interview erst heute online).

Mit Privatkrediten schoben die vier Macher das Projekt an, mittlerweile wirft das differenzierte Geschäftsmodell zwar Geld ab, bei meinem Besuch im März war der Break-Even aber noch nicht erreicht. Christian Bollert gab sich aber durchaus optimistisch, dass das Finanzierungskonzept tragfähig sei. Geld verdient Detektor.FM einerseits zum Beispiel mit einer Kooperation mit der Süddeutschen, für die sie das Streiflicht hörbar macht, und dem Verkauf von Audio-Beiträgen; Werbung auf der Homepage (nicht im Programm) generiert ebenfalls Einnahmen, ein wenig kommt durch Flattr herein.

Zum anderen ist der Betrieb des Webradios verhältnismäßig kostengünstig:  So erhalten die Radiomacher viele O-Töne umsonst von Radiojournalisten, die im Gegenzug die Computer-Arbeitsplätze in den Detektor.FM-Räumen nutzen. Ganz wollte Christian Bollert das Geheimnis des Geldverdienens per Internetradio aber nicht preisgeben, genaue Zahlen und Fakten bleiben Betriebsgeheimnis.

Die Wortbeiträge sind produktionstechnisch unaufwändig, häufig handelt es sich um Interviews mit Fachleuten, ihre Zahl überschaubar: Drei Stunden täglich wird derzeit (Stand März 11) live gesendet, die übrige Strecke füllt ein Musikstream, den ein Musikredakteur programmiert.

Mein Eindruck: Detektor.FM lebt vom Herzblut seiner Macher und dem Engagement vieler Kräfte. Die verdienen sich sicherlich keine goldene Nase an diesem Projekt, aber es ist vorstellbar, dass die Nische den Sender irgendwann trägt. Warum ich das glaube? Vielleicht, weil ich Detektor.FM selber gern höre; man merkt dem Programm an, dass Menschen und keine Algorithmen dahinter stecken, und ich denke, dass es ein - wenn auch überschaubares - Publikum gibt, das dies zu schätzen weiß. Es ist die Mischung aus Überrauschung und Gewohntem, die den Reiz des Musikstreams ausmacht, mit gut konsumierbaren, (mir) häufig unbekannten Titeln. Klar ist: Musik ist Geschmacksache, und man trifft mit einem solchen Strom immer nur eine Teilmenge des potenziellen Publikums.

Auch das Wortprogramm ist leicht konsumierbar. Beiträge sind so eingestreut, dass der Wortanteil nie aufdringlich wirkt. Auf der Homepage und in der iPhone App kann man zwischen Wort-Stream und Music-Only-Stream wählen. Die Themen sind nicht einem Informationsanspruch geschuldet, sondern dem persönlichen Interesse der Redakteure. Leicht verdauliche Kost für junge Menschen, die sich für Politik und Gesellschaft interessieren.

In dieser Hinsicht ist Detektor.FM in der Tat einzigartig - zumindest kenne ich auch im öffentlich-rechtlichen Spektrum kein Programm, das dieses Interesse abdeckt. Das Konzept kann funktionieren, der Erfolg hängt indes ganz vom Gespür für die Nische und dem Kontakt zu ihr ab.</itunes:summary>
		<itunes:author>j  o  //  v  o  g</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
		<itunes:duration>4:58</itunes:duration>
	</item>
		<item>
		<title>Test: Videoschnitt-Software Teil II &#8211; Magix Video deluxe</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/03/test-videoschnitt-software-teil-ii-magix-video-deluxe/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/03/test-videoschnitt-software-teil-ii-magix-video-deluxe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 10:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[teaching]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>
		<category><![CDATA[videoschnitt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://web144.sv16.pixelx.de/blog/?p=876</guid>
		<description><![CDATA[Das zweite Programm in meiner Test-Reihe zu Videoschnitt-Programmen für den Unterricht hat eine Einstiegshürde: den wenig vertrauenserweckenden Namen. &#8220;Magix Video deluxe Plus 17 HD&#8221; &#8211; das klingt nach Kinderkram. Aber weit gefehlt. Die Software kann mit Adobe Premiere Elements in jeder Beziehung mithalten &#8211; und klingt im Englischen schon viel besser: Magix Movie Edit Pro. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-924" title="magix_video_deluxe" src="http://web144.sv16.pixelx.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/magix_video_deluxe1.jpg" alt="Magix Video Deluxe Plus" width="102" height="134" />Das zweite Programm in meiner <a href="http://www.jovoeg.de/?p=807" target="_self">Test-Reihe</a> zu Videoschnitt-Programmen für den Unterricht hat eine Einstiegshürde: den wenig vertrauenserweckenden Namen. &#8220;Magix Video deluxe Plus 17 HD&#8221; &#8211; das klingt nach Kinderkram. Aber weit gefehlt. Die Software kann mit <a href="http://www.jovoeg.de/?p=807" target="_self">Adobe Premiere Elements</a> in jeder Beziehung mithalten &#8211; und klingt im Englischen schon viel besser: Magix Movie Edit Pro. Hier noch einmal die Kriterien für meinen Test:</p>
<ul>
<li>Mit geringem Schulungsaufwand im Unterricht vermittelbar</li>
<li>Professionelle journalistische Web-Videos möglich</li>
<li>Günstiger Preis</li>
<li>Plattform Microsoft Windows</li>
</ul>
<p><span id="more-876"></span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/01/magix.jpg"><img class="size-medium wp-image-799  aligncenter" title="Magix Video deluxe 17 HD" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/01/magix.jpg" alt="" width="446" height="312" hspace="5" /></a></p>
<p>Gleich beim Start sammelt Magix Video deluxe seine wichtigsten Punkte: es konfrontiert den Nutzer nicht mit der Auswahl von Parametern seines Ausgangsmaterials, sondern legt ohne Umschweife ein Projekt an. Erst beim Import des Materials weist das Progamm auf Unstimmigkeiten hin und bietet die automatische Anpassung des Playerformats an.</p>
<p>Ebenso einfach das Ende: Der &#8220;Export&#8221;-Knopf öffnet einen Dialog, der drei Qualitätsstufen (DVD, HD1 und HD2) und drei Kodierungsformate (WMA, MPEG2, MPEG4) anbietet. Falls die gewählte Qualität höher ist als die des Ausgangsmaterials, gibt es einen Hinweis.</p>
<p>Das Ergebnis sind Videos mit den Auflösungen 640&#215;480 (DVD, 4:3), 720p (HD1, 16:9) oder 1080p (HD2 16:9). Probleme gibt&#8217;s bei ungewöhnlichen Auflösungen wie dem 848&#215;480 WGVA-Format <a href="http://www.jovoeg.de/?p=691" target="_self">meiner Kodak Zi8</a>. Hier erzeugte das Programm beim Test Dateien, die im VLC-Player korrekt, im Quicktime Player aber verzerrt dargestellt wurden.</p>
<p>Das Gute: Wer auf die Feineinstellungen von Auflösung, Framerate und Qualität nicht verzichten möchte, findet unter dem Datei-Menü diverse Export-Voreinstellungen für MPEG4, AVI und Quicktime sowie die &#8220;adcvanced settings&#8221; zur Feineinstellung der Parameter.</p>
<p><strong>Flexible Benutzeroberfläche</strong></p>
<p>Es ist wahrscheinlich grundsätzlich eine schwierige Herausforderung für Interface-Designer, Vorschau-Player, mehrere Videospuren und Bedienungselemente auf einem Laptopbildschirm unterzubringen. Darum ist auch mit Magix Video deluxe der Videoschnitt auf dem 13 Zoll Monitor eine Fizzelarbeit. Die Videospuren lassen sich aber sehr gut vergrößern und nicht benötigte Module können verkleinert oder ganz ausgeschaltet werden.</p>
<p>Die klassische Benutzeroberfläche birgt keine Überraschungen und ist auch für Anfänger leicht zu erschließen. Mein Ehrgeiz beim Test war es, ganz ohne Handbuch auszukommen &#8211; was mir bei meinem einfachen Testprojekt auch gelang.</p>
<p>Allerdings gibt Video deluxe immer wieder Rätsel auf, die sich nicht auf Anhieb durch Ausprobieren lösen lassen, und die rechte Maustaste öffnet ein eher schwer verdauliches Menü. Was ist &#8220;z.B. ist unter &#8220;interpolation for interlaced material&#8221; zu verstehen und was unter &#8220;boder cropping adjustment&#8221; [ich habe die englische Version vorliegen]). Das wäre kein Problem &#8211; immerhin lassen die Bezeichnungen ungeahnten Funktionsumfang vermuten &#8211; wenn nicht zentrale Funktionen wie die Trennung von Ton und Bild darin fehlen würden (die gibt es, aber an anderer Stelle).</p>
<p>Drei Dinge, die mir beim Konkurrenten Adobe Premiere Elements besser gefielen:</p>
<p>1. Nicht alle Symbole sind mit einer Tooltip-Erklärung ausgestattet.</p>
<p>2. Das Arbeiten mit In- und Outpunkten ist mir auch nach längerem Herumprobieren nicht richtig gelungen.</p>
<p>3. Wer Audio-Slideshows erzeugen will, wird die Möglichkeit vermissen, das Material im Vorschaufenster auf den passenden Ausschnitt zu skalieren.</p>
<p><strong>Praktische Tools</strong></p>
<p>Auf den von Premiere Elements bekannte Project Archiver, mit dem sich Projekte auf unterschiedliche Rechner verteilen lässt, muss indes nicht verzichtet werden, die Funktion heißt hier <strong>Backup Copy</strong>.</p>
<p>Ein für Trainer überaus praktisches Feature von ist die<strong> Screencast-Funktion</strong>. Sie ist im Verlgeich mit professionellen Screencast-Programmen zwar einfach gestrickt, aber es lassen sich damit vollwertige Software-Tutorials erzeugen. Das Programm filmt das Agieren mit der Maus in einer beliebigen Software ab und schneidet die Erklärungen des Tutors als Tonspur mit.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Insgesamt steht Magix Video deluxe dem Konkurrenten von Adobe in nichts nach, sofern sich das nach diesem Test mit eher einfacher Aufgabenstellung sagen lässt. Das Programm wirkt etwas leichtgängiger und sehr stabil (getestet auf Windows 7), die Qualität der erzeugten Videos war beim Test auch ohne Drehen an den Stellschrauben gut. Dies und die einfach zu handhabende Quick-Save Funktion sind starke Argumente für Magix Video deluxe, wenn es um den Einstieg in den Videoschnitt und die Schulung von Anfängern geht.</p>
<p><a href="http://www.magix.com/de/video-deluxe/" target="_blank">Magix Video deluxe</a> 17 Plus HD kostet 99 Euro, die 7-Tage Testversion (erweiterbar auf 30 Tage) gibt es <a href="http://dl03.magix.net/trial_vdlx17plus_dlv_dlm.exe" target="_blank">hier</a>, sie hat – bis auf die MPEG-2 Konvertierung für Video-DVDs – den vollen Funktionsumfang.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.jovoeg.de/?p=807" target="_self">Teil 1: Adobe Premiere Elements</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/03/test-videoschnitt-software-teil-ii-magix-video-deluxe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Test: Videoschnitt-Software Teil 1 &#8211;  Adobe Premiere Elements</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2011/01/videoschnitt-software-test-teil-2-adobe-premiere-elements/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2011/01/videoschnitt-software-test-teil-2-adobe-premiere-elements/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 00:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[videoschnitt software test adobe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=807</guid>
		<description><![CDATA[Bei meiner Arbeit als Online-Journalismus Trainer geht es immer wieder darum, in Sachen Video eher unbeleckten Teilnehmern in kurzer Zeit einen ersten Einstieg in die Videopraxis fürs Web zu ermöglichen. Die Software ist dabei ein wichtiger Faktor: Sie muss schnell und einfach zu erlernen sein, sollte aber auch das Potenzial für anspruchsvolle Produktionen bieten. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-920" title="Premiere Elements 7" src="http://web144.sv16.pixelx.de/blog/wp-content/uploads/2011/01/premiere_elements_7.jpg" alt="Premiere Elements 7" width="107" height="128" />Bei meiner Arbeit als Online-Journalismus Trainer geht es immer wieder darum, in Sachen Video eher unbeleckten Teilnehmern in kurzer Zeit einen ersten Einstieg in die Videopraxis fürs Web zu ermöglichen. Die Software ist dabei ein wichtiger Faktor: Sie muss schnell und einfach zu erlernen sein, sollte aber auch das Potenzial für anspruchsvolle Produktionen bieten. Denn viele Teilnehmer arbeiten mit der Software, die sie im Kurs kennengelernt haben, anschließend erst einmal weiter. Ach ja: Und sie sollte auf Windows Rechnern laufen. Das viel gepriesene iMovie scheidet also schon einmal aus.</p>
<p>Auf der Suche nach dem geeigenten Tool für den Schulungsraum habe ich mir verschiedene Video-Editoren angeschaut. Den Anfang in der Reihe macht Adobe Premiere Elements.</p>
<p><span id="more-807"></span></p>
<p><a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/01/premiere-elements1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-811" title="premiere-elements1" src="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/01/premiere-elements1.jpg" alt="Adobe Premiere Elements" width="449" height="294" /></a><br />
<a href="http://www.jovoeg.de/wp-content/uploads/2011/01/premiere-elements.jpg"><br />
</a></p>
<p>Mit Adobe Premiere Pro soll Elements eher wenig zu tun haben. Aber den guten Namen hat es geerbt und damit wohl auch den guten Ruf. In Schulungsräumen trifft man nicht selten auf PRE. Eigentlich hat das Programm alles, was man braucht, und mit etwas Routine lässt sich damit auch ganz gut arbeiten.</p>
<p>Allerdings gibt es ein entscheidendes Manko: Schon beim Anlegen eines neuen Projekts fordert PRE die Entscheidung für ein Videoformat &#8211; und überfordert damit Anfänger. Denn wer kann schon sagen, ob das Material aus seiner Kamera &#8220;NTSC-HDV 720p 30&#8243; oder &#8220;PAL-DV-Widescreen 48 kHz&#8221; entspricht? Zwar bietet PRE seit Version 9 beim anschliessenden Importieren des Mateials die automatische Anpassung der Auflösung an, doch das hilft nicht wirklich bei der Überwindung der ersten Hürde.</p>
<p><strong>Leichtes Zurechtfinden</strong></p>
<p>Die Benutzeroberfläche ist klassisch aufgebaut: ein Player, die Tracks darunter und rechts das Organizer-Modul zur Verwaltung des Materials, der Effekte und Überblendungen. Die drei Module lassen sich verschieben, ausblenden und als &#8220;floating Windows&#8221; beliebig anordnen.</p>
<p>Sehr hilfreich ist, dass alle Symbole mit Tooltip-Erklärungen ausgestattet sind. Der rechte Mausklick auf eine Stelle des Interfaces öffnet in den meisten Fällen ein gut sortiertes Menü, das die entscheidenden Funktionen des angeklickten Moduls zeigt. Funktionen sind verständlich bezeichnet &#8211; und das ist wichtig; so bietet der rechte Mausklick auf die Audiospur zum Beispiel die Funktion &#8220;Bild und Ton trennen&#8221; &#8211; beim Konkurrenten <a href="http://www.jovoeg.de/?p=845" target="_self">Magix Video Deluxe</a> findet man diese wichtigen Arbeitsschritt erst nach längerem Suchen als &#8220;Gruppe auflösen&#8221; getarnt.</p>
<p>Auch das manuelle Einfügen von Schwarzblenden oder die Anpassung der Lautstärke ist über gut sichtbare gelbe &#8220;Gummibänder&#8221; in den Tracks schnell zu begreifen und relativ einfach zu bewerkstelligen. Schwieriger wird es, wenn man Blenden aus der Effektebox verwenden möchte. Die ist so vollgestopft mit all jenen Effekten, die man seinen Kursteilnehmern am liebsten gar nicht erst zeigen würde, dass die wenigen entscheidenden Schwarz-/Weißblenden und Crossfades darin untergehen.</p>
<p>Ein generelles Problem von Consumer-Videoschnittprogrammen; Videoeffekte und Automatik-Einstellungen wie &#8220;Instant Movie&#8221; können die Arbeit im Seminarraum erschweren.</p>
<p><strong>&#8220;Teilen&#8221; statt &#8220;Exportieren&#8221;</strong></p>
<p>Auch Kleinigkeiten können zu anhaltender Verwirrung führen: So heißt die Export-Funktion bei Premiere Elements nicht &#8220;Exportieren&#8221;, sondern &#8220;Teilen&#8221;.</p>
<p>Mit &#8220;Teilen&#8221; ist natürlich das Hochladen auf Social Media Plattformen direkt aus dem Programm gemeint. Das geht einfach und erfordert auch keine Kenntnisse von Containerformaten. In der Schulung will man freilich die Filme auf die Festplatte speichern. Hier bietet PRE die Optionen Flash, AVI oder Quicktime an &#8211; MPEG4 fehlt leider (was ich deswegen bedauere, weil dieses Format meiner Ansicht nach die besten Ergebnisse bei hoher Komprimierung bringt und ich es in Seminaren gerne demonstriere).</p>
<p>So einfach dieses &#8220;Teilen&#8221; klingt &#8211; trivial ist es nicht. Auch hier wird wieder einiges an Wissen vorausgesetzt: Je nachdem, für welches Containerformat sich der Nutzer entscheidet, muss er zwischen kryptischen Parameter wählen. Bei Flash z.B. &#8220;FLV-Web Large, NTSC Source (Flash 8 and Higher)&#8221;. Nimmt er das falsche, wird das 720p-Material unter Umständen in eine 640&#215;480 &#8211; Auflösung gebracht.  Das führt zu schwarzen Balken im VLC-Player und zu Verzerrung im Quicktime Player.  Bei Quicktime ist die Wahl einfacher (PAL oder NTSC, &#8220;DV 16:9&#8243; oder &#8220;DV), aber auch hier sind verschiedene Auflösungen fest voreingestellt (z. B. 720 x 480).</p>
<p>Ich bin ehrlich gesagt noch nicht dahinter gekommen, warum jede Voreinstellung eine andere Auflösung erzeugt und Material im Standard-Format 1280 x 720 (also HD 720p) im Quicktime-Preset auf 720 x 480 gebracht wird. Beruhigend alleine, dass selbst Video-Profis mir das bisher noch nicht schlüssig erklären konnten (hängt wohl auch mit dem Pixel-Seitenverhältnis zusammen; das Resultat sind jedenfalls verzerrte Videos).</p>
<p>Lediglich das WMV-Preset bietet tatsächlich die 720p-Auflösung an. Ansonsten bringt nur die genaue Anpassung in den Feineinstellungen am Ende ein Video ohne Balken und Verzerrung hervor.</p>
<p>Das gilt übringens für alle Programme, die ich getestet habe; keines war intelligent genug, das eingespeiste Material ohne weiteres Zutun am Ende optimal formatiert auszuspielen.</p>
<p><strong>Noch einige Pros und Con</strong></p>
<ul>
<li>Gut arbeiten lässt sich mit In- und Out-Punkten, wenn man auf den Trick kommt, Video-Clips im Editierfenster per Doppelklick zu öffnen. Einfach Punkte setzen und Ausschnitt in die Timeline ziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Gold wert für Gruppenarbeiten: Der &#8220;Project Archiver&#8221;. Damit lässt sich das gesamte Projekt von allen überflüssigen Dateien bereinigt in einen Ordner kopieren, der dann auf verschiedene Rechner verteilt werden kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mit Premiere Elements lassen sich auch ganz gut Audio-Slideshows realisieren. Auch Zooms ins Foto und Schwenks über das Foto hinweg sind möglich, wenn auch etwas kompliziert (und im Anfänger-Unterricht nur schwer vermittelbar). Auf die Einstellungen für eine vernünftige (sprich: hohe) Ausgabequlität der Audio-Slideshows bin ich allerdings noch nicht gekommen &#8211; die Fotos verlieren stark an Schärfe und Qualität.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es gibt ein paar Dinge, die bei Premiere Elements in der Unterrichtssituation nerven: Zum Beispiel die Video- und Audiotracks, die auch in der größtmöglichen Vergrößerung zu klein sind und ständig aus dem sichtbaren Bereich verschwinden.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Tutorial &#8211; im Programm eingebaut &#8211; ist brauchbar, hilft bei komplexeren Fragen aber nicht weiter. Sehr zu empfehlen ist die englischsprachige <a href="http://muvipix.com/phpBB3/viewforum.php?f=57" target="_blank">muvipix-community</a> mit sehr hilfreichen Premiere Elements Experten, frei zugänglich für jedermann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wer PRE neu anschafft, sollte die <a href="https://www.adobe.com/cfusion/tdrc/index.cfm?product=premiere_elements" target="_blank">Version 9 bestellen</a>. Version 8 hat einige Macken, gebraucht empfiehlt sich eher Version 7, die allerdings wichtige Vereinfachungen noch nicht enthält.</li>
</ul>
<ul>
<li>PRE ist relativ ressourcenintensiv und läuft auf den Windows XP Schulungsrechnern, mit denen ich bisher gearbeitet habe, eher zäh.</li>
</ul>
<ul>
<li>Kosten: Um die 100 Euro.</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.jovoeg.de/?p=845" target="_self">Teil 2: Magix Video deluxe Plus 17 HD</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2011/01/videoschnitt-software-test-teil-2-adobe-premiere-elements/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kollaborativer Journalismus bei Guardian und ZEIT ONLINE</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2010/11/kollaborativer-journalismus-bei-guardian-und-zeit-online/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2010/11/kollaborativer-journalismus-bei-guardian-und-zeit-online/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 23:14:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=771</guid>
		<description><![CDATA[User Generated Content war gestern, heute ist Collaborative Journalism. Eine der Erkenntnisse, die ich von der ZEIT ONLINE Debatte mit Wolfgang Blau und Alan Rusbridger (The Guardian) über den Journalismus der Zukunft am 20. Oktober in Berlin mitgenommen habe. Kollaborativer Journalismus &#8211; der Begriff geistert schon lange durch Online-Journalismus Lehrbücher; jetzt, so scheint es, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>User Generated Content </em>war gestern, heute ist <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Collaborative_journalism" target="_blank">Collaborative Journalism</a></em>. Eine der Erkenntnisse, die ich von der <a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511" target="_blank">ZEIT ONLINE Debatte</a> mit Wolfgang Blau und Alan Rusbridger (The Guardian) über den Journalismus der Zukunft am 20. Oktober in Berlin mitgenommen habe.</p>
<p><span id="more-771"></span>Kollaborativer Journalismus &#8211; der Begriff geistert schon lange durch Online-Journalismus Lehrbücher; jetzt, so scheint es, ist er in den Online-Redaktionen angekommen. Die Rede ist nicht von Leserreportern, die nach dem Zufallsprinzip ihre Schnappschüsse beisteuern. Der Guardian Chefredakteur hat eine ganze Palette von Beispielen parat, bei denen die Leser zu Kollaborateuren wurden.</p>
<p>So im Fall des <a href="http://www.niemanlab.org/2009/06/four-crowdsourcing-lessons-from-the-guardians-spectacular-expenses-scandal-experiment/" target="_blank">Spesenskandals</a> im britischen Parlament Anfang dieses Jahres: Es waren Leser, die Ungereimtheiten in den Steuerunterlagen der Abgeordneten aufdeckten, nachdem die Regierung die Dokumente zur Veröffentlichung freigegeben hatte. Die Leser waren einem Aufruf des Guardian gefolgt, tausende von Akten zu durchforsten. &#8220;Das hätten wir Journalisten nie alleine schaffen können&#8221;, erklärt Rusbridger. An der Aktion hätten sich auch Steuerfachleute beteiligt, deren Dienste man aus Recherchebudgets gar nicht bezahlen könnte.</p>
<p>Neben den Leserkommentaren sei für den Guardian vor allem Twitter ein unverzichtbares Werkzeug für die Recherche geworden, sagt Rusbridger mit Nachdruck. Über einen Twitteraufruf kam der Guardian an das Material, das die Debatte um Polizeigewalt beim G20 Gipfel in London entzündete. Das <a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/apr/07/ian-tomlinson-g20-death-video" target="_blank">Video eines amerikanischen Finanzmanagers</a> zeigt, wie der kurz darauf an einem Herzinfarkt gestorbene Ian Tomlinson von der Polizeit attackiert wird.</p>
<p>Die Idee des kollaborativen Journalismus hat, so Rusbridger, auch das Schreiben verändert. Journalisten denken nicht mehr in abgeschlossenen Geschichten, sondern Berichterstattung wird zum <em>Work in Progress</em>. Die Leser schreiben an der Story mit, indem sie ihr Wissen einbringen, auf Zusammenhänge aufmerksam machen oder sich als Zeugen offenbaren.</p>
<blockquote><p><a href="../wp-content/uploads/2010/11/rusbriger1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-790" title="rusbriger1" src="../wp-content/uploads/2010/11/rusbriger1.jpg" alt="Alan Rusbridger" width="120" height="122" /></a>&#8220;Wir schreiben nicht die 100ste Version einer Geschichte, die überall zu lesen ist, sondern widmen uns den Geschichten, in denen wir entweder unsere Meinung einbringen oder innovative Erzählweisen rund um die Sozialen Medien anwenden können, um uns von den anderen abzuheben.&#8221;<br />
Alan Rusbridger</p></blockquote>
<p>Soweit die Theorie. Zumindest im deutschen Mainstream-Medienwald muss man schon genau hinsehen, um solche Veränderungen zu bemerken; die meisten Online-Artikel ähneln nach wie vor dem, was man aus der gedruckten Zeitung kennt: abgeschlossene Geschichten. Fälle, in denen auf Leserkommentare Bezug genommen wird oder gar der Eindruck entsteht, eine Geschichte sei im Dialog mit der Twitter-Gemeinde entstanden, kenne ich aus meiner Erfahrung als Online-Leser und -Kommentator kaum.</p>
<p>Ich wollte es wissen: Per Twitter bat ich ZEIT ONLINE Chefredakteur Wolfgang Blau um Beispiele für kollaborativen Journalismus in seiner Redaktion. Die Twitter-Antwort kam prompt, eine E-Mail mit Beispielen folgte:</p>
<ul>
<li>Mehr als 500 Kommentare zu einem Artikel über die mangelnde Lust der Deutschen aufs Kinderkriegen nahm die ZEIT zum Anlass, das Thema weiterzuspinnen. Man <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2010-08/diskussion-experte-geburtenrate" target="_blank">konfrontierte einen Sozialwissenschaftler mit den Thesen der Leser</a> und brachte anschließend die <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/kostas-petropulos-geburtenrate" target="_blank">Reaktion eines Gastautors</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der <a href="http://community.zeit.de/user/valentinb/beitrag/2010/04/29/informelle-siedlungen-kairo?page=0#comment-676377" target="_blank">Hinweis eines Lesers</a> auf seinen Fotoblog zu Kairo führte zu einer <a href="http://www.zeit.de/reisen/2010-05/fs-kairo-2" target="_blank">Bilderstrecke</a>, die in ZEIT ONLINE veröffentlich wurde.</li>
</ul>
<ul>
<li>Aus einer spontanen Debatte von Parlamentarieren via Twitter entstand ein<a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/bundestag-twitter-zwischenrufe" target="_blank"> Online-Artikel über das Gezwitscher hinter den Kulissen</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Über World of Warcraft unterhielten sich die ZEIT ONLINE Journalisten mit WoW-Spielern in der ZEIT-ONLINE-Community und strickten daraus einen <a href="http://www.zeit.de/online/2009/19/wow-spielsucht" target="_blank">Artikel, der das Problem Spielsucht aus der Sicht der Spieler beleuchtet</a>.</li>
</ul>
<p>Das sind Beispiele dafür, dass sich das Verhältnis von Journalisten und Leser gewandelt hat und die Leser als wichtige Quellen und Wissensträger ernst genommen werden. Die investigative Recherche via Twitter, bei der sich Journalisten an ihre <em>Follower</em> wenden, um mit deren Hilfe an Schlüsselinformationen zu gelangen, ist nicht darunter.</p>
<p>Vielleicht fehlt es hierzulande noch an der kritischen Masse von Twitterern, die ein solches Crowdsourcing sinnvoll macht. Dem <a href="http://twitter.com/zeitonline" target="_blank">ZEIT ONLINE Feed</a> folgen aber immerhin rund 50.000 Twitterer &#8211; das ist eine Menge für deutsche Verhältnisse. Der <a href="http://twitter.com/guardiantech" target="_blank">Technologie-Twitterfeed des Guardian</a> bringt es freilich auf 1,6 Millionen.</p>
<p>Was die Leserkommentare zu Artikeln betrifft, ist ZEIT ONLINE mit <a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/11/02/leser-empfehlungen-fur-kommentare_531" target="_blank">über 50.000 Leserkommentaren</a> im Monat mehr als gut bedient. Diese Menge an Material zu bewältigen und daraus Stoff für weitere Recherchen zu filtern, dürfte nicht ganz einfach sein. Zumal die Leser nicht unbedingt dort aktiv werden, wo sich die Redaktion Mitarbeit wünscht: Beim Open Data Projekt &#8220;<a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt" target="_blank">Todesopfer rechter Gewalt 1990 &#8211; 2010</a>&#8220;, für das die Nutzer zur Mithilfe aufgefordert sind, hat der Ansatz des kollaborativen Journalismus noch nicht so recht gefruchtet. Hier waren es vor allem die Journalisten selbst, die monatelang Datenrecherche betrieben.</p>
<p>Ich kann mir gut vorstellen, dass die Steuerbescheide unserer Politikern auf größeres Interesse stoßen würden. Aber die sind ja nicht öffentlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2010/11/kollaborativer-journalismus-bei-guardian-und-zeit-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was afrikanische Medien vom Guardian lernen können</title>
		<link>http://www.jovoeg.de/2010/11/was-afrikanische-journalisten-vom-guardian-chef-lernen-konnen/</link>
		<comments>http://www.jovoeg.de/2010/11/was-afrikanische-journalisten-vom-guardian-chef-lernen-konnen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 21:30:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jovog</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.jovoeg.de/?p=767</guid>
		<description><![CDATA[Alan Rusbridger erklärt dem IIJ-Studenten James Ratemo, was er von afrikanischen Online-Medien denkt. Aufgenommen am Rande der ZEIT ONLINE Debatte zur Zukunft des Journalismus am 20. Oktober 2010 in Berlin mit der Kodak Zi8 und einem externen Mikrofon ATR 55 Audio Technica. So richtig viel Neues hat er nicht verraten, der Chefredakteur von Guardian online, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alan Rusbridger erklärt dem <a href="http://www.inwent.org/iij" target="_blank">IIJ</a>-Studenten James Ratemo, was er von afrikanischen Online-Medien denkt. Aufgenommen am Rande der <a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511" target="_blank">ZEIT ONLINE Debatte zur Zukunft des Journalismus</a> am 20. Oktober 2010 in Berlin mit der Kodak Zi8 und einem externen Mikrofon ATR 55 Audio Technica.</p>
<p><object width="560" height="340" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7clLspO82Tc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="340" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/7clLspO82Tc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p><span id="more-767"></span></p>
<p>So richtig viel Neues hat er nicht verraten, der Chefredakteur von <a href="http://www.guardian.co.uk/" target="_blank">Guardian online</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Rusbridger" target="_blank">Alan Rusbridger</a>, als mein afrikanischer Kollege James Ratemo ihn danach fragte, was die afrikanischen Medien vom Guardian lernen könnten. Das lag einmal daran, dass Rusbridger gerade über eine Stunde <a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511" target="_blank">Debatte über den Journalismus der Zukunft</a> und ein halbstündiges <a href="http://download.radioeins.de/mp3/medienmagazin/mm20101023_3.mp3" target="_blank">Interview mit Radio 1 (mp3)</a> hinter sich hatte. Zum anderen lag&#8217;s sicher auch an der offenen Fragestellung.</p>
<p>Die Webseite des Guardian hat derzeit rund <a href="http://www.editorsweblog.org/newspaper/2010/01/guardian_website_received_nearly_37_mill.php" target="_blank">37 Millionen Besucher</a> (Unique Visitors) im Monat. Mit solchen Besucherzahlen hat kollaborativer Journalismus eine gute Grundlage. Für viele afrikanische Online-Medien ist das Utopie &#8211; ebenso wie die Werbeeinnahmen, die der Guardian generieren kann.</p>
<p>Wie hat der Guardian das geschafft? Vielleicht ist es gerade der Umstand, dass sich Rusbridger um die Einnahmen der vom <a href="http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&amp;storycode=42189&amp;c=1" target="_blank">Scott Trust</a> finanzierten Zeitung nur theoretisch Sorgen machen muss, dass der Guardian Chef so offensiv in die Online-Zukunft investiert. Wo andere die Print-Gegenwart in Gefahr sehen und die schützende Hand über ihre traditionsreichen Blätter legen, setzt er ganz aufs Internet.  Er gibt offen zu, dass auf Dauer einer der beiden Guardian-Kanäle Federn  lassen muss, um den anderen im vollen Umfang am Leben zu erhalten. Klar, dass letzterer der Online-Guardian sein wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.jovoeg.de/2010/11/was-afrikanische-journalisten-vom-guardian-chef-lernen-konnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://download.radioeins.de/mp3/medienmagazin/mm20101023_3.mp3" length="7082840" type="audio/mpeg" />
			<itunes:subtitle>Alan Rusbridger erklärt dem IIJ-Studenten James Ratemo, was er von afrikanischen Online-Medien denkt. Aufgenommen am Rande der ZEIT ONLINE Debatte zur Zukunft des Journalismus am 20. Oktober 2010 in Berlin mit der Kodak Zi8 und einem externen Mikrofon ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Alan Rusbridger erklärt dem IIJ-Studenten James Ratemo, was er von afrikanischen Online-Medien denkt. Aufgenommen am Rande der ZEIT ONLINE Debatte zur Zukunft des Journalismus am 20. Oktober 2010 in Berlin mit der Kodak Zi8 und einem externen Mikrofon ATR 55 Audio Technica.





So richtig viel Neues hat er nicht verraten, der Chefredakteur von Guardian online, Alan Rusbridger, als mein afrikanischer Kollege James Ratemo ihn danach fragte, was die afrikanischen Medien vom Guardian lernen könnten. Das lag einmal daran, dass Rusbridger gerade über eine Stunde Debatte über den Journalismus der Zukunft und ein halbstündiges Interview mit Radio 1 (mp3) hinter sich hatte. Zum anderen lag&#039;s sicher auch an der offenen Fragestellung.

Die Webseite des Guardian hat derzeit rund 37 Millionen Besucher (Unique Visitors) im Monat. Mit solchen Besucherzahlen hat kollaborativer Journalismus eine gute Grundlage. Für viele afrikanische Online-Medien ist das Utopie - ebenso wie die Werbeeinnahmen, die der Guardian generieren kann.

Wie hat der Guardian das geschafft? Vielleicht ist es gerade der Umstand, dass sich Rusbridger um die Einnahmen der vom Scott Trust finanzierten Zeitung nur theoretisch Sorgen machen muss, dass der Guardian Chef so offensiv in die Online-Zukunft investiert. Wo andere die Print-Gegenwart in Gefahr sehen und die schützende Hand über ihre traditionsreichen Blätter legen, setzt er ganz aufs Internet.  Er gibt offen zu, dass auf Dauer einer der beiden Guardian-Kanäle Federn  lassen muss, um den anderen im vollen Umfang am Leben zu erhalten. Klar, dass letzterer der Online-Guardian sein wird.</itunes:summary>
		<itunes:author>j  o  //  v  o  g</itunes:author>
		<itunes:explicit>no</itunes:explicit>
	</item>
	</channel>
</rss>

